Nur einen Katzensprung weiter

Zwei Tage ruhen in Wilderness hat allen gut getan. Viel mehr als lesen, etwas strandwandern, aperölen und einmal selber kochen haben wir hier nicht gemacht.

So fuhren wir nach zwei Tagen munter weiter, für einmal nur eine kurze Strecke, bis nach Knysna. Dort checkten wir direkt auf Thesen Island ein, in ein Self Catering Appartement mit drei en Suite Zimmern. Doch vor dem «Eigenheimbezug» gings zum gemeinsamen Einkauf, denn wir wollten am Abend in unserer Self Catering Unterkunft ein Feuer auf dem Grill entfachen und ein Filetto auf den Rost schmeissen.

Alles soweit vorbereitet, war’s höchste Zeit, an Bord der Fähre zur Featherbed Island zu gehen. Wir hatten eine Tour auf die Insel mit Sicht auf die Knysna Lagune gebucht. Schiffchen fahren, dann umsteigen auf’s Zügli und schliesslich eine etwas einstündige Wanderung hinunter zurück zum Steg. Uns allen hat dieser Ausflug sehr gut gefallen. Die Sicht auf die Lagune von der Insel ist wunderbar und ganz nebenbei erfuhren wir ein paar Hintergründe zur Insel und ihrer reichhaltigen Fauna und Flora.

Ausflug auf Featherbed Island

Sicht auf The Heads, Knysna

 

Apero in unserer letzten gemeinsamen Unterkunft

z’Nacht vorbereiten

Das Feuer für unseren Braai ist bereit!

 

 

 

Vom südlichsten Punkt an die Garden Route

Erstmals stand eine etwas längere Autofahrt auf dem Tagesprogramm. Wir fuhren deshalb zeitig los, rasteten unterwegs mit leichtem Lunch und kamen gut voran. Planmässig trafen wir um 14 Uhr in Wilderness ein, wo uns ein Traumhotel erwartete. Diese aussergewöhnliche Unterkunft dürfen wir nun zwei Tage geniessen – ziemlich genau in der Hälfte der Reise – Meeresbrise einatmen und ausruhen ist angesagt – viel me(e)hr brauchen wir hier nicht…!

Immer wieder schön: die Fahrt durch das Overberg Gebiet, von Bredasdorp bis zur N2 kurz vor Swellendam.

 

 

 

Kuriose Strassenschilder unterwegs; also überall Pipi zu machen scheint nicht empfehlenswert 😉

Und jetzt…? Let’s relax!!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ein Highlight nach dem anderen…

Unser Tag in Hermanus begann mit einem reichhaltigen Frühstück. Frisch gestärkt schlenderten wir vor der Weiterfahrt noch etwas durch die Shopping Mile der Stadt. Zwei von unserer Gruppe, Susanne und Markus, waren zum Glück später dran. So erhielten wir von den beiden per Handy die Nachricht, dass sich an der Küste, unmittelbar vor unserem Hotel rund 20 Delphine im Wasser tummeln. Welch ein Schauspiel, einmalig schön! Wir konnten uns beinahe nicht mehr losreissen.

Delphine präsentieren und vergnügen sich unmittelbar vor unserer Nase 🙂

 

Weiter gings, gut ausgerüstet mit frischem Käse der Käsefactory «Klein River Cheese» in Stanford, bis nach De Mond. Hier genossen wir einen feinen Lunch und einen ausgiebigen Spaziergang in der Lagune und den Dünen.

   

 

Am späteren Abend begaben wir uns schliesslich bis nach Cape Agulhas, wo wir auch übernachten.

 

Wir haben das südlichste Ende Afrika’s glücklich erreicht!

 

Jetzt zieht es uns an die Küste

Nach diesen Tagen in der populären Weinregion können meine Gäste die Weinkarte selber studieren und köstlichen Wein auswählen. So zog es uns weiter, nach Tagen im Landesinneren an die Küste Südafrikas. Noch bewegten wir uns auf der Atlantik Seite. Auf dem Weg von Stellenbosch bis Hermanus liessen wir es uns nicht nehmen, zum Abschluss noch einen Abstecher bei «Spier» zu machen. Dieses bekannt Weingut gehört nebst Delheim zu den Gründern der Weinroute Stellenbosch. Doch degustiert haben wir für einmal nicht, nur «geshoppt».  Anschliessend fuhren wir über Sommerset West nach Gordons Bay und dann dem Clarens Drive, auch Wale Coast genannt, nach Betty’s Bay und schliesslich Hermanus. Wie schön, wieder die frische Meeresbrise einzuatmen!

Clarence Drive von Gordons Bay bis Betty’s Bay

Abstecher zu den «African Penguins» bevor es weiter geht nach Hermanus

Genussvolle Entspannung im Hotel

 

 

Aus Busch Amazonen werden Weinkenner

Nach einem unvergessenen Aufenthalt im Inverdoorn Private Game Reserve fuhren wir auf direktem Weg in die Weingegend Südafrikas. Swartland, Wellington und Stellenbosch haben wir während rund 3 Tagen genauer unter die Lupe genommen. Wir haben reichlich degustiert, uns kulinarisch verwöhnen lassen und auch das Flanieren in den Strassen von Stellenbosch genossen.

Tag 1: Erste Weinprobe im»Allesverloren», Riebeek Kasteel

Abendstimmung in unserem Guesthouse in Wellington

Tag 2: Kellertour und Degustation in Wine Estate De Toren, Stellenbosch; Hier hat uns der Gutsbesitzer Emil mit viel Enthusiasmus erklärt, was es dazu braucht, ein edles Tröpfchen zu produzieren.

Lunch und Degustation im Hidden Valley, Stellenbosch

Tag 3: Stadtbummel und Shopping, anschliessend Weintour rund um Stellenbosch

Im «Avenir» haben uns alle Tröpfchen vorzüglich geschmeckt!

Lunch im Delheim

Dies waren wahrlich drei genussvolle Tage… Zum Abschluss noch ein Blick vom Wein Estate Muratie bis zum Table Mountain. Doch vorerst liegen noch andere Reiseziele vor uns…

 

 

Unerwarteter Besuch im Camp

Der Höhepunkt kam dann für alle unerwartet nach reichhaltigem Frühstück wieder zurück im Camp. Plötzlich raschelte es im Busch und siehe da, zwei durstige Elefanten kamen «zu Besuch» und tranken frisch munter aus unserem Pool.

Es fiel und allen schwer, das Camp nach nur einer Nacht wieder zu verlassen. Wer weiss, vielleicht kommen wir ja einmal wieder…

Wer kommt den da angeschlichen?

Zuerst nur durstig…

 

und schliesslich auch noch hungrig!

 

 

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