Auf Wiedersehen Cape Town…

… see you in two weeks time!

Ostersonntag – nach dem „Eiertütschen», was dem Guesthouse Besitzer Ralf bisher fremd war, hiess es vorerst Abschied nehmen von Kapstadt. Nach kurzer Fahrt auf der N2 wählten wir die R44, besser bekannt als Clarence Drive, zur berühmten Wale Coast Route gehörend. Der Clarence Drive gilt als eine der schönsten Küstenstrassen der Welt. Hat man doch von hier aus freie Sicht an die False Bay bis hinunter ans Kap der Guten Hoffnung. Auf dieser Route gehört auch ein Halt bei den Cape Pinguinen einfach dazu. Bei Stony Point befindet ich die grösste Kolonie in Western Cape. Heute waren die kleinen ziemlich aktiv. Einem Pärchen konnten wir beim Nestbau zuschauen, was sehr lustig war, weil sich der kleine Pinguin bei der Materialsuche für den Nestbau etwas tollpatschig anstellte.
Schließlich ging die Fahrt weiter bis nach Hermanus, direkt zur Unterkunft. Nach Zimmerbezug spazierten wir alle gemeinsam entlang der Küste bis ins Städtchen und erhielten dabei einen ersten Eindruck davon, wie der für den nächsten Tag anstehende «Cliff Walk» werden könnte… Wir freuen uns jetzt schon darauf.

Stopp on the road – Clarence drive

Ihr schaut in die falsche Richtung (grins)
In der Ferne, hinten links…
Cape of Good Hope!

Stony Point

Cliff Walk zum ersten

Küste bei Hermanus

„Warte“-Schlange und Walsprung

Ein Prachttag kündigte sich bereits mit den ersten Sonnenstrahlen an. Im Gegensatz zum Vortag war es heute bereits mild und die Stadt wirkte dank dem Regen der letzten Tage wie frisch herausgeputzt. Es war daher naheliegend, den Tafelberg gleich nach dem Frühstück in Angriff zu nehmen. Die gute Laune senkte sich allerdings bei einigen, als wir bei der Talstation ankamen…! Die Warteschlange war enorm und einfach nur abschreckend. Nach kurzem Abwägen von Alternative waren sich alle einig, das Warten in Kauf zu nehmen. Ein guter Entscheid, es ging schlussendlich zügig vorwärts und schon bald war das alles vergessen denn die Sicht hoch oben war atemberaubend. Somit war wortwörtlich ein erster „Höhepunkt“ dieser Reise geschafft.

Später kombinierten wir den Frühnachmittags Snack mit dem Besuch des Bay Harbour Market in Hout Bay. Die Atmosphäre gefiel und wir liessen uns alle verschiedenen Köstlichkeiten schmecken. Am späteren Nachmittag ging die Fahrt gemütlich entlang der Victoria Road an der atlantischen Küste bis nach Sea Point, zurück zum Hotel.

Das es später nochmals zu einem kleinen Highlight kommen sollte, ahne niemand. Auf dem Weg zum Restaurant fuhren wir der Sea Point Promenade entlang und stoppten spontan zu einem Foto Halt, denn die Stimmung am Himmel war kurz nachdem die Sonne am Horizont verschwand noch wunderschön. Und, wir konnten es kaum glauben, plötzlich sprang vor unseren Augen ein Wahl hoch hinauf, zwar etwas von der Küste entfernt und dennoch in der Abendstimmung wunderschön anzuschauen. Wahrlich ein weiteres Highlight an diesem ersten Reisetag!

Lions Head

Entlang der Victoria Road

Little Lion‘s Head

Auf der südlichen Hemisphäre angekommen

Am 30.03.2018 um 16:09 schrieb Yvonne Wyss <ywyss.ch>:

Kapstadt empfängt meine Gäste mit Regen. Die Einheimischen sind dankbar darüber, ich als Guide hätte mir durchaus ein paar freundliche Sonnenstrahlen gewünscht. Mein Willkommens Apero findet deshalb nicht wie geplant hoch oben auf dem Signal Hill sondern im Stadtviertel Seapoint statt. Hier befindet sich die erste Unterkunft der Reise. Die Zimmer konnten nach dem Apero bereits bezogen werden. Bei leichten Nieselregen führen wir dann mit dem Auto an die V&A Waterfront. Und siehe da, die Wolken verziehen sich nach und nach und schon bald erstrahlt die vom Regen frisch herausgeputzte Stadt in strahlendem Sonnenschein.

Willkommen in Cape Town, Gruppe „Pontresina“!!


Bei der Landung noch trüb

Juhuii, wir sind im Hotel angekommen.

Bummeln bei strahlendem Wetter an der V&A Waterfront

Jeder Tropfen zählt

Endlich! In Kapstadt regnet es. Einheimische tanzen vor Freude und Touristen ziehen ihre Regenjacken tief ins Gesicht.

Ganz Western Cape, insbesondere aber Kapstadt, haben das Wasser bitter nötig. In der Stadt, Hotels, Restaurants und an öffentlichen Plätzen wird auf die Wassernot hingewiesen und Einheimische als auch Touristen werden angehalten, den Wasserverbrauch auf ein Minimum zu reduzieren.

So wirkte der kurze, heftige Regenschauer wie ein Segen.

Jeder Tropfen zählt

Eine von zahlreichen Tafeln in der Stadt

Time to…

… say Goodbye.

Den Abreisetag wollte ich nicht unbedingt als solchen gestalten, denn immerhin blieb uns nochmals bis ca. 16.30 Uhr Zeit bis zum Transfer zum Flughafen.
So liessen wir die Sicht auf die Stadt und den Tafelberg nochmals aus der Bucht bei Big Bay auf uns wirken. Dies konnten wir mit einem Treffen eines Freundes der Familie Ingold verbinden, was wirklich sehr schön war.

Später fuhren wir zu einem letzten, gemeinsamen gemütlichen Lunch auf ein speziell dafür ausgewähltes Weingut mit ausgezeichneter Küche. Immerhin war an diesem Ort während rund 17 Jahren ein Schweizer Koch am Werk und die Mitarbeitenden trauern dieser offenbar guten Zeit immer noch nach.

Und mit diesem „Spät Nachmittag Lunch“ ging unsere zweiwöchige Tour zu Ende.

Bye bye, Gruppe GoldHus, vielen Dank für euer Vertrauen und Interesse und auf ein Wiedersehen in der Schweiz!

Herzlich,

Yvonne


Beach @Big Bay


Ich nime no e Schluck…


Alte Bekannte


Schön isch es gsi…!

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