Zum Frühstück fuhren wir an die V&A Waterfront und verweilten dort individuell eine gewisse Zeit. Später parkierten wir den Wagen in „unserem Quartier“, denn von de Waterkant zu Fuss in die Innenstadt ist es nicht weit und so kann man den Puls der Stadt so richtig spüren. Das Überqueren der Strassen gestaltete sich nicht ganz einfach, waren doch einige Ampeln für Fußgänger defekt und so mussten wir uns zwischen dem Verkehr durchkämpfen. Wir schlenderten entlang der Longstreet bis zum Company’s Garden, dann über die St. George Mall bis hin zum Green Market Square.
Der Tag war sehr schnell um, vermittelte jedoch einen guten ersten Eindruck vom Zentrum Kapstadt’s.

Clock Tower

Praktisch wolkenlos

Farbig

Und wieder neigt sich ein schöner Tag dem Ende.
Auf nach Kapstadt
Von Hermanus nahmen wir nun den letzten Streckenteil unserer Reise in Angriff. Nach kurzem Stop bei Stony Point fuhren wir über den Clarence Drive, der übrigens einen Tag später auf Höhe Gordons Bay in Flammen stecken sollte, bis ans Kap der guten Hoffnung. Es war ziemlich voll mit weiteren Touristen, die sich mit der beliebten Tafel fotografieren lassen wollten, aber wir kamen schliesslich doch noch auf unsere Kosten. Nach dem Kap kamen wir letztendlich, 15 Minuten vor Office Schluss unserer Unterkunft, glücklich ans Ziel. Vier Nächte, resp. drei volle Tagen bleiben, um diese Stadt, den Berg und die Weinregion zu erkunden…
So nah!
Während dieser Reise konnten wir beinahe an jeder Bucht Wale sehen. Teilweise weit weg, doch sie waren da. Heute, kaum im „Walmekka Südafrika’s“ eingetroffen, bekamen wir sie nochmals zu Gesicht. Und diesmal ganz nah! Eine Mama mit ihrem kleinen, sie schwammen gemächlich, ganz nah der Bucht entlang und „begleiteten“ uns sogar auf dem Weg zurück zur Unterkunft. Das blosse Auge reichte, sie jumpten vor unserer Nase und demonstrierten uns ein unvergessliches Schauspiel. Welch ein Höhepunkt unserer „PE to Cape Town“ Tour.
Einzigartiges Fleckchen Südafrika‘s
Nach nur einer Nacht an der Südspitze Afrikas war unser nächstes Ziel Hermanus. Unterwegs unternahmen wir einen Abstecher nach de Mond, um nach der langen Fahrt vom Vortag etwas die Beine zu vertreten und einfach mal wieder draussen zu sein. Wir hätten hier noch lange verweilen können. Es ist paradiesisch hier…
Ab an die südlichste Spitze Afrikas
Eine beachtliche, landschaftlich interessante Strecke stand gestern auf dem Tagesplan. Immer der R62 entlang bis Barrydale, anschliessend über den Tradouw Pass, dann praktisch geradeaus bis an den «most southern tip of Africa», wie es hier so schön heisst. Wir haben unterwegs einige Stops eingelegt, die Beine vertreten, fotografiert und Portwein degustiert.
Auf die die lange, schöne Fahrt und bisher reibungslos verlaufene Reise haben wir an der Südspitze Afrika’s mit „Bubbles“ angestossen!

Glücklich, dass bisher alles gut geklappt hat!
Fondue?
Also heute habe tatsächlich auch ich eine Premiere erlebt…: Käsefondue am Lagerfeuer inmitten der kleinen Karoo.
Das war super lekker und ein Gaudi vom Feuer einheizen bis zum genüsslichen Verspeisen. Es gab viel zu lachen und wir alle genossen das schweizerische Abendmahl unter freiem Sternenhimmel und hellem Mondschein, es war kurz vor Vollmond!

Feuer in Gang bringen? Nicht ganz einfach mit feuchtem Holz.
Farmtour
Nach dem «Erdmännchen Besuch», fuhren wir zurück zur Unterkunft und stärkten uns mit einem währschaften, selbst zubereiteten Frühstück. Bis um 12 war individuelles Programm angesagt. Einige legten sich nochmals aufs Ohr, Werni und ich erkundeten zu Fuss unsere wunderbare Umgebung in der Karoo. Neben zwei Schildkröten, die unseren Weg kreuzten, begegneten wir vielen Antilopen, darunter Elands, Springböcken und Duiker’s.
Später überliess ich meine Truppe Leon, einem erfahrenen Farmer, der sich auf Straussenzucht spezialisiert hat. Mit ihm konnten sie die verschiedenen Stationen einer der grössten Farmen der Umgebung besichtigen, und dabei mehr über die Straussenzucht erfahren.
Später fuhren wir alle gemeinsam ins Städtchen Oudtshoorn, um einen kleinen Eindruck des Hauptortes der kleinen Karoo zu gewinnen.

Blumen mitten im harten, trockenen Boden
Familienfoto
Am 3. November 2017 hiess es früh aus den Federn, denn Erdmännchen kann man am besten frühmorgens beim Aufstehen beobachten. Sobald die ersten Sonnenstrahlen die Erde erwärmen, schlüpft das Leitmännchen aus dem Bau und prüft, Wetter, Umgebung, potentielle Gefahren, bis es dann der restlichen Familie das Ok zum herauskommen gibt. Ein wunderbares Schauspiel, welches wir auf dieser Tour sehr schön beobachten konnten. Insgesamt waren 9 ausgewachsene und vier Baby’s Part der Familie und stramm standen sie da, quasi in idealer Position für tolle Erinnerungsfotos.

Isabella war eine sympathische, passionierte Führerin

Langsam kommt das Leitmännchen, hier bereits mit Gefolge, aus dem Bau heraus.
Naturspektakel
Ein Aufenthalt in der Karoo wäre nicht halb so authentisch ohne Braai (= südafrikanisches BBQ).
Gekonnt heizten wir also unsere Feuerstelle ein und schon bald loderten hohe Flammen in dem dafür vorgesehenen Rondavel. Wir wären zügig voran gekommen, wenn nicht ein kurzer, jedoch starker Regen eingesetzt hätte, gefolgt von einem heftigen Gewitter. Zahlreiche Blitze erhellten den Himmel, einige davon fast furchterregend nah. Schliesslich konnten wir doch noch die Gluten des Feuers nutzen und ein vorzügliches Menu zubereiten: zartes Rindsfilet «medium rare“, Kartoffeln mit Sauercreme, Gemüse und Salat, entschädigte für die etwas längere Wartezeit.

Drinnen brodelt’s, draussen brutzelt‘s

Wieder in „sicherem“ Abstand… zahlreiche Blitze erhellten den Himmel, faszinierend anzuschauen.

Dank der Kreativität unserer Konditor/Confiseurin Iris gab es Schokobananen, inmitten von Restgluten zubereitet.
14 Grad…
…nein, dies ist heute nicht unsere Aussentemperatur, sondern den Wärmeunterschied den wir zu bewältigen haben. Kaum über den Oudeniqua Pass gefahren, veränderte sich die Vegetation und das Klima. Heute wurden heisse 38 Grad gemeldet und das Thermometer kletterte einen Moment sogar noch höher. Voll beladen mit leckeren Esswaren für den Abend, fuhren wir direkt und zeitig in die Unterkunft, bezogen unsere zwei Zelte und verstauten alle Goodies im Kühlschrank. Nach kurzer flüssiger Stärkung (Wasser) gings nochmals los. Die Cango Grotten luden heute besonders zu einem Besuch ein. Unterwegs kreuzten noch zwei Schildkröten unseren Weg, die dann jedoch vor unseren Linsen flüchteten.
Die Führung später in den Caves war witzig gestaltet und die Besucher kamen, neben dem Besuch dieses Naturwunders, sogar noch in Gnuss von Gesang, und dies in der Höhle.

Uuui, very hot….









































