Jetzt zieht es uns an die Küste

Nach diesen Tagen in der populären Weinregion können meine Gäste die Weinkarte selber studieren und köstlichen Wein auswählen. So zog es uns weiter, nach Tagen im Landesinneren an die Küste Südafrikas. Noch bewegten wir uns auf der Atlantik Seite. Auf dem Weg von Stellenbosch bis Hermanus liessen wir es uns nicht nehmen, zum Abschluss noch einen Abstecher bei «Spier» zu machen. Dieses bekannt Weingut gehört nebst Delheim zu den Gründern der Weinroute Stellenbosch. Doch degustiert haben wir für einmal nicht, nur «geshoppt».  Anschliessend fuhren wir über Sommerset West nach Gordons Bay und dann dem Clarens Drive, auch Wale Coast genannt, nach Betty’s Bay und schliesslich Hermanus. Wie schön, wieder die frische Meeresbrise einzuatmen!

Clarence Drive von Gordons Bay bis Betty’s Bay

Abstecher zu den «African Penguins» bevor es weiter geht nach Hermanus

Genussvolle Entspannung im Hotel

 

 

Aus Busch Amazonen werden Weinkenner

Nach einem unvergessenen Aufenthalt im Inverdoorn Private Game Reserve fuhren wir auf direktem Weg in die Weingegend Südafrikas. Swartland, Wellington und Stellenbosch haben wir während rund 3 Tagen genauer unter die Lupe genommen. Wir haben reichlich degustiert, uns kulinarisch verwöhnen lassen und auch das Flanieren in den Strassen von Stellenbosch genossen.

Tag 1: Erste Weinprobe im»Allesverloren», Riebeek Kasteel

Abendstimmung in unserem Guesthouse in Wellington

Tag 2: Kellertour und Degustation in Wine Estate De Toren, Stellenbosch; Hier hat uns der Gutsbesitzer Emil mit viel Enthusiasmus erklärt, was es dazu braucht, ein edles Tröpfchen zu produzieren.

Lunch und Degustation im Hidden Valley, Stellenbosch

Tag 3: Stadtbummel und Shopping, anschliessend Weintour rund um Stellenbosch

Im «Avenir» haben uns alle Tröpfchen vorzüglich geschmeckt!

Lunch im Delheim

Dies waren wahrlich drei genussvolle Tage… Zum Abschluss noch ein Blick vom Wein Estate Muratie bis zum Table Mountain. Doch vorerst liegen noch andere Reiseziele vor uns…

 

 

Unerwarteter Besuch im Camp

Der Höhepunkt kam dann für alle unerwartet nach reichhaltigem Frühstück wieder zurück im Camp. Plötzlich raschelte es im Busch und siehe da, zwei durstige Elefanten kamen «zu Besuch» und tranken frisch munter aus unserem Pool.

Es fiel und allen schwer, das Camp nach nur einer Nacht wieder zu verlassen. Wer weiss, vielleicht kommen wir ja einmal wieder…

Wer kommt den da angeschlichen?

Zuerst nur durstig…

 

und schliesslich auch noch hungrig!

 

 

Von den Cederbergen ins Private Game Reserve

Clanwilliam war der nördlichste Punkt dieser Reise. Nach zwei Tagen Cederberg Region gings Richtung südlichste Spitze Afrikas. Doch bevor wir dieses quasi «Ende des afrikanischen Kontinents» erreichen, gibt es noch ein paar andere Highlights.

Eines davon ist sicher Inverdoorn. In diesem kleinen Game Reserve wartet eine exklusive Unterkunft im Zelt auf uns. Auf unserer Reise dorthin wählten wir ab Citrusdale die Route über zwei Pässe, etwas abseits der Schnellstrasse und teilweise auf Schotterpiste. Die Strecke war abwechslungsreich, weil sich die Landschaft immer wieder veränderte. Auffallend ist, wie trocken zurzeit alles ist. Einzig die bewässerten Flächen lassen etwas grün erkennen.

In Inverdoorn trafen wir auf Susanne und Markus. Die beiden sind am Vorabend in Kapstadt gelandet und auf eigene Faust ins Game Reserve gefahren. Herzlich Willkommen in Südafrika.

Zusammen werden wir die nächsten 9 Tage geniessen.

Fahrt von Citrusdale über den Middelbergpas. Hier sieht man gut, wie trocken alles ist, fast trostlos…

Blick auf Ceres

Ankunft in Inverdoorn; wir sind gespannt!

Und dann nur noch… «Wau» !!!

Am späteren Nachmittag, nach einer willkommenen Abkühlung im Pool, ging es auf Safari

 

Apero im Busch

Gute Nacht…

Sonnenuntergang auf dem Pakhuis Pass

Es ist immer wieder beeindruckend, wie sich Felsformationen im Abendlicht verändern. Wir haben die Stille auf dem Pass und die Stimmung im Abendlicht sehr genossen.

Joseph, treue Seele und Mitarbeiter von Yellow Aloe, haben wir auch gleich auf unseren Sonnenuntergangsausflug mitgenommen. Für ihn war das etwas ganz besonderes und wir haben seine Gesellschaft geschätzt.

Auf Spurensuche der San

Auch heute erwartete uns ein spannendes Programm. Von Clanwilliam führt eine wundervolle Route über den Pakhuis Pass (905 m) bis zum Traveller’s Rest. Dort besorgen wir Permits für die Wanderung zu den Buschmann’s Zeichnungen. Meine beiden Gäste waren munter mit dabei und ich gebe den beiden ein riesen Kompliment. Trotz beachtlichen Temperaturen, bis zum Schluss ca. 35 Grad wanderten wir entlang des gut markierten Weges um die verschiedenen Felsenzeichnungen der San von ganz nah zu bestaunen. Insgesamt 2 ½ Stunden waren wir zu Fuss unterwegs. Kurz vor der brütenden Mittagshitze waren wir zurück am Ausgangspunkt wo wir uns bei einem eiskühlen Getränk erfrischten.

Nach einem weiteren Tag voller Eindrücke tat es gut, den restlichen Nachmittagtag gemütlichen im üppigen Garten des Yellow Aloe Gästehauses am Pool zu verbringen. Später, vor dem Abendessen, fuhren wir nochmals ein Stückchen hinauf auf den Pakhuis Pass um die letzten Sonnenstrahlen und wundervolle Abendstimmung für immer auf Bilder festzuhalten.

   

Sevilla Rock Trail

   

   

  

 

Schätze aus dem Atlantik

 

Unsere Route führte heute entlang der West Coast mit Halt in Paternoster sowie Lamberts Bay, bevor wir weiter bis nach Clanwilliam in Landesinneren fuhren.

In Paternoster konnten wir am feinen Strand etwas die Füsse vertreten. Das Örtchen besticht durch seine weissgeputzten Häusschen und lässt den Wunsch aufkommen, eine Nacht zu bleiben. Next time…

Weiter auf der Fahrt, teilweise entlang der Küste wird einem die Weite dieses Landes erstmals so richtig bewusst. In Lamberts Bay überkam uns ein Hüngerchen. Gerade richtig, denn lunchen im „Isabella’s“, welches direkt am Fischerhafen liegt, muss einfach sein. Hake und Chips – lekker war’s und frischer geht’s kaum mehr!

Während wir assen herrschte geschäftiges Treiben am Hafen. Wahre Schätze wurden aus dem Atlantik gezogen: eine Unmenge von Cray Fischen, die zum Versand nach Übersee vor unserer Nase verladen wurden. Spannend, zuzuschauen!

Am Stand von Paternoster

Lunch im Isabella’s, Lamberts Bay

Fischerhafen

 

 

Go West…

Nach zwei gefüllten Tagen in Kapstadt hiess vorerst einmal Abschied nehmen von der rund vier Millionen Einwohner Metropole. Noch ein letzter Blick auf den Tafelberg von Bloubergstrand danach gings weiter auf der R27 bis zum West Gate des West Coast N.P.

Auch ausserhalb der Blumen Saison hat dieser Nationalparkt den Besuchern schöne Ausblicke zu bieten. Sei es über die grosse Lagune von Langebaan oder die Feuchtwasser Landschaft mit ihren zahlreichen Vogelgattungen.

Den heutigen Tag liessen wir in unserem gediegenen Guest House hoch über der Lagune von Langebaan gemütlich bei einem Glas Wein und feinem Nachtessen ausklingen.

  

Ein Tag mit vielen Facetten

Ein zweitages Busticket mit dem City Sightseeing ist schon praktisch. Die blaue Linie fährt via Wynberg und Constantia nach Hout Bay und dann über den Suikerbossie nach Champs Bay entlang von Clifton und Sea Point zurück zur V&A Waterfront. Erklärtes Tagesziel war der Besuch des Bay Harbour Marktes, der kürzlich zu Kapstadt’s beliebtesten Markt erkoren wurde.

Vorher liess ich meine Gäste aber eine andere Seite Kapstadts kennen lernen. In der kleinen Township „Imizamo Yethu“ führte uns die dort heimische Tambeka sicher durch die verwinkelten Gassen, wo wir Einblick in das Leben der dort wohnhaften, hauptsächlich schwarzen Bevölkerung erhielten. Rund 30’000 Menschen leben in dieser Township, viele davon illegal, sogenannte „Sans Papiers“. Sie stammen aus Ländern wie Angola, Zimbabwe, Tansania und Äthiopien mit der Hoffnung auf ein besseres Leben, Arbeit und Geld.